Die deutsche Pornoszene erlebte in den letzten Jahrzehnten einen starken Wandel. Angefangen hat alles mit dem Internet. Als unsere Väter in der Blüte ihres Lebens steckten und die Erfindung World Wide Web noch in weiter Ferne war, mussten sie tatsächlich noch in eine Videothek oder einen Sexshop gehen um sich Pornos zu besorgen!

Und diese Schmuddelfilmchen waren damals nicht gerade billig! Teilweise war es nötig 50 Mark (Das sind 25 €) für einen Pornofilm hinzublättern. In diesen Filmen war meistens eine besondere Darstellerin der absolute „Star“ die Person um die sich alles drehte. Namen wie Gina Wild oder Vivian Schmitt letztere, die sogar heute noch als einer der Letzten in der Pornobranche arbeitet, dürften den meisten Lesern noch geläufig sein. 

Heutzutage in Zeiten der Porntubes und Amateurpornoseiten eigentlich unvorstellbar.

Genau solche Seiten und scharfe Pornos stellten letztendlich auch den Tod der Pornoindustrie dar, die ihre Gewinne hauptsächlich durch den Verkauf von DVDs erwirtschaftete. Natürlich waren die damaligen Pornos aufwendig und teuer produziert, was diesen Preis letztlich auch einigermaßen rechtfertigte

Mit dem Internet tat sich die Frage auf: Warum noch teure Pornos kaufen, wenn es sie viel günstiger und teilweise sogar kostenlos gibt?

Genau diese berechtigte Fragestellung führte dann auch zum Untergang der klassischen Pornoindustrie. Mit dem Tod dieser Branche verschwanden auch die altbekannten Pornostars und Erotikdarsteller von der Bildfläche und wichen einer neuen Art von Pornoprotagonisten: Die Amateurporno Darsteller und Sex-Influencer waren geboren.

 

Amateurporno Darsteller die Pornostars der heutigen Zeit.

Das Internet ermöglicht es jedem Videos und Fotos online zu stellen. Ob die Welt diese nun sehen will oder nicht, ist hierbei erst mal zweitrangig. Natürlich kann man solche Bilder und Videos auch großartig monetarisieren, indem man sie verkauft. (Für den Fall dass die Welt sie sehen und dafür zahlen will natürlich!).

Bei Pornos funktioniert das super, spätestens seitdem es die ersten Handys mit halbwegs annehmbarer Kamera gibt, kann quasi jeder Pornodarsteller sein der will und sein Material direkt an die Leute bringen, ohne dass ihm eine riesige Produktionsfirma im Rücken sitzt, die den Großteil des Gewinnes einkassiert, das zeigt sich natürlich auch im Preis der Videos. Doch scheinbar kamen die Amateurpornos nicht nur aufgrund des geringeren Preises gut bei der internationalen „Wank-Community“ an. Auch die Authentizität die mit den neuen Erotikfilmen und Bildern einherging weckte scheinbar größeres Interesse als überschminkte Silikonmonster wie Dolly Buster.

Der neue Scheiß war einfach heißer als die bekannte übliche Porno DVD und Amateurpornostars fingen immer mehr an sich zu professionalisieren: Vor ein paar Jahren waren die meisten Amateurpornos noch von echten Paaren geprägt, die deine Nachbarn sein könnten, heute sieht das anders aus!

Girls wie Lucy Cat, Aische Perversoder Lexy Roxx drehen Pornos die ihren angestaubten Ahnen auf DVD in Sachen Qualität und Einfallsreichtum in nichts nachstehen.

Im Gegenteil: Die Filme sind vom Plot her oft sogar um einiges interessanter, vielleicht ja aus dem Grund weil die Handlungen teilweise sogar echt sind!? Wenn eine Aische Pervers es auf dem Oktoberfest treibt, dann nicht vor einer gestellten Kulisse mit dutzenden Statisten. Sie treibt es dann wirklich auf dem Oktoberfest!

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Hier geht es zum besagten Oktoberfest Video von Aische Pervers
Hinweis: Es handelt sich um ein Youtube Video mit Altersbeschränkung!

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Was ebenfalls auffällig ist, ist dass all diese Damen ihre Social Media Aktivitäten perfekt beherrschen. Zum Beispiel ist Lucy Cat ist eine wahre Koryphäe darin ihre Amateurporno Aktivitäten sehr geschickt mit passenden Inhalten auf YouTube und Instagram zu bewerben und zu kombinieren. Das ist noch etwas was die Generation der Newporner ausmacht: Sie fungieren quasi als Hybrid aus Sex Influencer und Pornostar.

Eine weitere Dame welche die Tätigkeit des Sex Influencers stark geprägt, wenn nicht sogar erfunden hat ist Katja Krasavice. Frauen wie Katja können quasi als die neue Version von klassischen Erotikdarstellern verstanden werden – unter anderem, denn eigentlich ist Katja mehr als das…

 

Wie lösen Girls wie Katja Krasavice den klassischen Erotikdarsteller ab?

Die meisten von uns werden Erotikdarsteller kennen, weil sie damals heimlich, nachts wenn die Eltern im Bett waren Vox oder RTL II angeschaltet haben um ihre pubertären Triebe mit schlechten Softpornos zu befriedigen.

Aber auch Frauen wie Bettie Ballhaus, die halbnackt Quizshows moderierten können als Erotikdarstellerinnen bezeichnet werden. Das Vox Mitternachtsprogramm, Wa(h)re Liebe, Sexy Sport Clips all diese grandiosen TV-Formate lassen den einen oder anderen jetzt sicherlich in masturbatorischer Nostalgie versinken.

Heutzutage hat die Jugend es nicht mehr nötig zu warten bis die Eltern im Bett sind und dann den Fernseher einzuschalten. „Wichs-Inspirationen“ holt man sich ganz einfach auf dem dem Smartphone. Auf Instagram, YouTube und anderen Social Media Portalen. Vornehmlich bei Girls wie Katja Krasavice.

Für alle diejenigen die die Blondine nicht kennen: Katja ist ein wahres Internetphänomen. Im Grunde genommen bestehen ihre Videos daraus dass sie (wahrscheinlich erfundene) Sexgeschichten erzählt und ihre User durch Dirtytalk anheizt. Klingt jetzt nicht gerade nach Raketenwissenschaft. Umso überraschender: Diese YouTube Clips erreichen teilweise mehr als 2 Millionen Views.

Auch musikalisch ist sie aktiv, hier ist sie sogar noch erfolgreicher, so hat ihre Single „Sextape“ sage und schreibe über 26 Millionen Views auf YouTube. Mit ihrer anderen Single „Doggy“ war sie außerdem monatelang in den Top 10 der deutschen Charts platziert.

Diese Tätigkeiten kombiniert Frau Krasavice  ähnlich wie Lucy Cat sehr geschickt mit erotischen Videos, die sie auf dem deutschen Erotikportal FunDorado veröffentlicht. Angeködert wird meist mit einem stark geschnittenen Softporno auf YouTube, dort wird die hormongesteuerte männliche Zielgruppe dann mit einem Link zu dieser Erotikseite geleitet.

Dies funktioniert so gut, dass bei ihrer ersten Aktion sogar die Server dieser Erotikseite abschmierten, weil der Ansturm der Katja Fans die den vermeintlichen Katja Krasavice Porno sehen wollten einfach zu riesig war! Mit diesem Impact haben sicherlich nicht einmal die Seitenbetreiber gerechnet.

In den Katja Clips sieht man sie übrigens ebenfalls nie ganz nackt, sie zeigt allerdings deutlich mehr Haut als auf YouTube, das muss man ihr zugestehen und Kooperationen mit anderen Newpornern wie Lena Nitro oder Mary Wet machen diese Filmchen durchaus zu einer geeigneten Masturbationsvorlage.

 

Klassische Erotikdarstellerinnen die hin und wieder in liebevoll produzierten Softpornos ihre Brüste zeigten können von einer solche Prominenz nur träumen.

 

Deshalb sind Old Economy Pornostars und Erotikdarsteller bald nicht mehr existent.

Die ursprüngliche (letzte) Zielgruppe von Softpornos ist nun alt genug um zu wissen wie sie an Hardcore-Pornografie kommt. Die jüngeren männlichen Wesen lassen sich lieber bei YouTube von Katja aufgeilen und die Liebhaber klassischer Pornografie steuern aufgrund ihres Alters bereits den Friedhof an.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis klassische Pornostars, welche die sichtbare Spitze des Eisbergs einer teuren Marketingkmaschinerie und aufwendigen Produktion darstellten komplett in Vergessenheit geraten sind. Doch bekanntlich wiederholt sich ja alles: Röhrenjeans, Chucks und Buffalos sind da ein gutes Beispiel.

Dass die ursprünglichen Amateurporno Darsteller mittlerweile nicht mehr Johann und Katrin heißen, sondern Aische Pervers oder Lucy Cat und dass sie mittlerweile ähnlich wie ihre „Vorfahren“ vermehrt Silikonbrüste und aufgespritzte Lippen haben, ist vielleicht ein Indiz dafür dass es vielleicht irgendwann ein Revival der klassischen Pornografie geben wird. Wer weiß das schon? Irgendwie haben die alten Pornos und Pornostars ja auch ihren ganz speziellen eigenen Charme.

 

Team
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